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30.06.2016

1. Mannschaft 4. Liga a Saisonbericht 2015/2016


 Einführung
Wenn der Goalie netzt
Zu Neunt
Die neuen Regeln
Gala gegen Aufsteiger
Erwin Freistossgott

Wer gegen die ersten Sechs der Tabelle verliert, wird am Ende Siebter. Was logisch klingt, widerfuhr der ersten Mannschaft des FC Nordstern in der Rückrunde der 4. Liga, in der es aufgrund des grossen Punkteabstands nach oben und unten um rein gar nichts mehr ging. Leider merkte man die fehlende Spannung auch der Mannschaft an, die trotz spielerischer Überlegenheit des Öfteren aufgrund von Mangel an Einsatz und Kondition unnötig Punkte liegen liess. Dass die Resultate wieder einmal zu häufig nicht stimmen, ist ja bekanntlich nichts Neues. Legen wir bei unserem diesjährigen Rückblick den Fokus deshalb lieber auf fünf kleine Randgeschichten, die uns den Trainingsalltag beim FC Nordstern versüssten.

Wenn der Goalie netzt

Gegen den FC Brügglingen durfte Stammtorhüter Malik Mvogo sich als Dani Alves auf der rechten Abwehrseite versuchen, weil Trainerfuchs Dome sich selber lieber im Tor als an der Seitenlinie sah. Ein Schachzug der aufging. Kurz vor der Pause rutschte Malik eine Flanke so dermassen über den Schlappen, dass sich der Ball in einer riesigen Bogenlampe über den Goalie – der Maliks Fluchen über die missratene Flanke gekonnt ignorierte – hinweg ins Netz senkte. Es folgte der wohl legendärste Torjubel der Saison.

 

Zu Neunt

Wir schreiben den letzten Spieltag. Sonntagmorgen in Riehen versammeln sich leider nur neun Spieler. Dass lag zum einen daran, dass gewisse Mannschaftsteile es im Ausgang im benachbarten Ausland (Personen und Orte der Redaktion bekannt) die mysteriösesten Verletzungen  zuzogen oder sich vor lauter Katerstimmung gar nicht erst auf den Weg machten. Weil der nüchterne Marcello dann zum Glück noch rechtzeitig auftauchte, mussten der FCN das Spiel immerhin nur zu zehnt angehen. Über das Resultat wurde Stillschweigen vereinbart. Man munkelt, dass immerhin dreimal die Latte getroffen wurde.

 

Die neuen Regeln

„Wenn wir jetzt noch ein Tor kassieren, dann verlieren wir das Spiel am Ende noch.“ So lautete die nicht gerade motivierende Halbzeitansprache von Veppe im Spiel gegen die Sportfreunde (Eine 4:0 Führung wurde vorher leichtfertig auf 4:2 reduziert). Was dann folgte ist ebenso legendär wie kurios. Ein besonders schussgewaltiger Sportfreund schoss den Ball vom Anstosspunkt weg geradewegs über den verdutzt dreinblickenden Malik über die gesamte Hälfte in die Maschen. 4:3. Seit Kurzem muss der Anstoss nämlich nicht mehr nach vorne gepasst werden, man darf auch direkt schiessen. Gewonnen haben wir am Ende durch einen Doppelpack von Erwin Dzeko trotzdem.

 

Gala gegen Aufsteiger

Den besten Auftritt zeigten die Nordsterne gegen den überzeugenden Aufsteiger Dardania. Bei strömendem Regen traten die Elf in Rot-Schwarz endlich als Mannschaft auf und spielten den Gegner für 60 Minuten phasenweise richtig an die Wand. Doch ein Spiel dauert bekanntlich 90 Minuten und am Ende reichte die Kraft nicht ganz. Dennoch zeigt dieser Auftritt, was mit der richtigen Einstellung möglich gewesen wäre.

 

 

Erwin Freistossgott

Heimspiel gegen Ferad. Kurz vor Schluss liegt der FCN mit 0:2 zurück, als das Heimteam doch nochmal eine gefährliche Freistosssituation erhält. Burim legt sich den Ball zurecht und muss den mit in die Haarspitzen motivierten Erwin überzeugen, dass er den Ball schiessen wird. Erwin will das so nicht hinnehmen, läuft an und führt den Freistoss aus, ehe der überraschte Burim zur Tat schreiten kann. Wo der Ball gelandet ist, weiss bis heute niemand. Nur eines ist sicher: Das Spiel endete mit 0:2 und Erwin wurde für diese lustige Frechheit zwei Wochen suspendiert.


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